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Stadtpfarrkirche
Die katholische Pfarrkirche ist ein spätgotischer Bau, der 1520 erweitert wurde. 1593 wurde der Turm neu gebaut, 1739/40 erhielt die Kirche, im Rahmen einer Umgestaltung, eine barocke Westfassade, die 1865 bei der neugotischen "Restaurierung" wieder eingelegt wurde. Nachdem die Kirche durch die 1956 erfolgte Entfernung der Neugotik als zu kahl empfunden worden war, erwarb die Kirchenstiftung 1987 eine neugotische Ausstattung, die jetzt den Altarraum beherrscht. Rechts und links vom Hauptaltar sind auszeichnete, spätgotische Holzplastiken (St. Barbara, eines heiligen Diakons, vielleicht St. Totnan) angebracht, während die Wände des Langhauses mit mächtigen Heiligenfiguren (Mitte 18. Jahrhundert) geschmückt sind. Zwischen rechtem Seitenaltar und Chorbogen hängt die um 1460 entstandene Kreuzigungsgruppe Maria unter dem Kreuz zusammenbrechend, von Johannes und Maria Magdalena gestützt. Der Volksaltar ist aus Teilen der ehemaligen neugotischen Ausstattung errichtet. Die Taufkapelle enthält ein Glasfenster mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament; den Taufstein zieren ebenfalls Reliefs aus dem Neuen Testament.
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Stadtpfarrkirche